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    Mit der Super Nanny weg von Gina Wild

    Erstellt von Gina Wild Porno am Donnerstag 17. Juli 2008

    Gian WildDie Jugend von heute ist frühreifer denn je. Die Jugend von heute findet Sex nicht mehr so wichtig . Die Jugend von heute ist pornographisiert. Tv und Internet bestimmen die Entwicklung der Jugendlichen und lassen sie vollkommen überfordert von Eindrücken auf ihre Altergenossen los.

    Zu diesen Schlussfolgerungen kommen zur Zeit die auflagenstärksten Magazine wie der “Stern” oder die TV Magazine der beiden großen, privaten, deutschen Sendergruppen. Der erhobene Zeigefinger als liebstes Instrument nicht nur der “Super Nanny” sorgt für Quote, Auflage und zustimmendes Nicken bei den Zuschauern ab 20. Das Interesse ist groß wie nie, doch ist es auch ehrlich?

    Gerne wird der heutige 13 Jährige als von Internetpornos aufgeklärter, sich nur noch durch Sex definierender Computerfreakt dargestellt. Er tauscht auf demgina wild Schulhof Handyvideos von Vergewaltigungen und Pornoschnippsel, betatscht dann während des Unterrichtes seine Mitschülerinnen, und springt dann nach Schulschluss nochmal schnell mit 5 Freunden über Kathrin aus der Parallelklasse, wenn er das Geschehen nicht grade filmen muss.
    Das Anführen solcher Extrembeispiele sorgt sofort für Diskussionsbedarf und Vorschläge wie das vollkommene Verbot der Pornographie oder die Forderung nach härterem Durchgreifen, um den dummen Jugendliche mal wieder (sexuellen?)Verstand einzuhämmern.
    Zur gleichen Zeit stellt sich beim Zuschauer/Leser Zufriedenheit ein, denn er oder seine Kinder machen sowas ja nicht und gewusst hat man das ja sowieso schon immer. Am Stammtisch oder beim Brunch mit den Feunden debattiert man anschließend noch über die 15 Jährige Sabrina die jetzt ja schon ihr zweites Kind erwartet und das obwohl, sie erst seit zwei Monaten wieder Trocken ist.
    Zur Diskussion mit den eigenen Kindern kommt es hingegen wohl eher selten, da hier ja alles in Ordnung sein muss. Oder sich hier keine Sensation verspricht?
    Zwar war es wohl nie so einfach wie heute für einen Jugendlichen sich Gina Wild I- IX zu organisieren, doch scheint das den Großteil der Jugendlichen gar nciht zu interessieren. Vielmehr spiegelt sich hier das Verhalten der Eltern. Die Jugendliche zeigen sich auf Grund von Neugierde und Sensationslust gegenseitig zwar Videos verschiedenster Stellungen und sexual Praktiken, doch führt dies nicht dazu, dass der Jugendliche sich nur noch hierüber definiert.
    Die herrauf beschworene Verrohung der Jugendlichen findet sicherlich statt, jedoch nicht wie behauptet in einer breiten Strömung, sondern vielmehr in kleinen Teilen der Gesellschaft.
    Das Imponiergehabe der Jugendlichen hängt wohl stärker mit der Pubertät zusammen, als mit Jenna Haze neuem Film. Zwischen Wort und Tat liegt hier doch noch ein größerer Unterschied als von Springer und Co. suggeriert.

    Ein weiterer, gerne publizierter Vorwurf ist die Unterbewertung von Sex durch den Jugendlichen. Sex sei nur ein Zeitvertreib wie Fußball oder Play Station spielen. Doch auch hier scheint ein schon immer existierender bestehendes Factum zu einer Schlagzeile aufgebauscht zu werden. Gab es denn nicht auch schon in den vorgänger Generationen verschiedene Fraktionen, von denen sich manche schon im jungen Alter für Sex interessierten, während andere gar nciht früh genug ihre ersten Erfahrungen sammeln konnten? Der Blcik auf das Individuum fällt weg, eine Generalisierung des jugendlichen Bezuges zum Sex ist doch wesentlich einfacher.
    Keine Statistik stütz die öffentliche Meinung, dass Jugendliche immer früher und auf Grund von Anerkennung miteinander schlafen.

    Die mediale Überberieselung durch TV, Internet und Bravoverschnitten, do der Vorwurf, gebe den Jugendlichen keine Möglichkeit mehr eigene sexuelle Phantasien umzusetzen, da man ja jeden Abend bei “Unter uns” und “GZSZ” sehe wie man zu küssen und zu kuscheln habe. Hat sich hier nicht nur die Vielfalt der Darstellung geändert, gab es diese Darstellungen nicht auch schon zuvor in Romanen und alten Liebesfilmen? Der vereinfachte Zugang zu Medien die Vorlagen zum Sex geben, führen nicht automatisch zu einem monotonen Sexualverhalten des Menschen. Sicher gibt es auch hier Ausnahmen, aber diese zeigen die Individualität des Menschen.
    Ich möchte nicht zum Wegschauen animieren, sondern vielmehr dazu die Realität differenziert zu betrachten und sich nicht der zwar bequemen aber folgenschweren Generalisierung hinzugeben.

    Gina Wild ernst und sittsam

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