Michaela Schaffrath hat Sex mit Gina Wild

Hi Michaela, erste Frage: Gibst Du jetzt als Michaela Schaffrath mehr Interviews als vorher als Gina Wild?

Schaffrath: Ja, ich glaube schon, das letzte Jahr über hat sich das vermehrt. Ich bin ja vor über einem Jahr aus der Porno-Branche ausgestiegen und seitdem sind es mehr Interviews geworden, was aber auch daran liegt, dass meine Zielgruppe größer geworden ist. Generell denke ich, ist durch den vollzogenen Wechsel das Interesse an meiner Person größer geworden, das merkt man natürlich auch im Medienbereich.

Wo befindest Du Dich gerade auf diesem Weg vom Porno-Geschäft zum Fernseh- und Kinofilm?

Schaffrath: Im Moment habe ich nun einige Sachen abgedreht und freue mich sehr darauf, dass sie dieses Jahr ausgestrahlt werden. Da gab es diverse Projekte, wie eine Rolle in “Kommissar Sperling” beim ZDF, der ja sehr erfolgreich am 09.03.2002 gelaufen ist, ein Gastauftritt bei einer Pro7-Komödie, dann habe ich in einem RTL-Thriller eine Sexualtherapeutin gespielt, “Klinikum Berlin Mitte” für Pro7…

…und dann war da ja noch der Kinofilm “Nick Knatterton”.

Schaffrath: Ja, den haben wir schon 2000 abgedreht, wann der aber ins Kino kommt ist noch nicht klar. Das war mein zweites Projekt mit dem Regisseur Marcus O. Rosenmüller, derjenige, der mich quasi entdeckt hat. Wir haben uns 1999 bei einem Dreh für einen peep!-Opener kennen gelernt, 1999. Wir haben uns sehr gut verstanden und er wollte einfach versuchen, mehr aus mir rauszuholen und hat mir das auch zugetraut. Dann hat er mir die Rolle beim “Toten Taucher im Wald” angeboten, sein Kino-Debüt, und dann kam “Nick Knatterton”.

Wie war Deine erste Erfahrung, für ein anderes Genre vor der Kamera zu stehen?

Schaffrath: Superaufregend, ich kann mich noch erinnern, dass ich wie Espenlaub gezittert habe, nicht vor Kälte, sondern weil ich sehr, sehr aufgeregt war und ich auch nicht wusste, mach ich das jetzt richtig, und was man am Set von mir erwartet. Und wenn man sieht in welchem Umfang so ein Dreh passiert, das ist ja doch sehr beeindruckend und auch für mich Neuland gewesen, weil man das mit einem Hardcore-Dreh überhaupt nicht vergleichen kann, von den Kosten her, vom Produktionsaufwand etc. Ich habe mich aber sehr schnell geborgen geführt, weil die Leute sehr nett zu mir waren und sich um mich gekümmert haben.

Stapeln sich bei Dir jetzt schon die Drehbücher?

Schaffrath: Das läuft so langsam an, ich bin auch mittlerweile bei einer guten Berliner Schauspielagentur, Agentur Uschi Drews GbR.

In so einem Agenturkatalog steht ja über den betreffenden Schauspieler allerlei drin. Was sind Deine Stärken?

Schaffrath: Ich bin ein sehr natürlicher, offener Mensch.

Mit Schwächen?

Schaffrath: Ja. Männer. Mein Mann sagt immer, ich wäre zu gut für diese Welt, zu naiv, zu blauäugig. Diese Schwäche kann einem zum Verhängnis werden.

Hast Du Angst, dass Dich der ein oder andere Produzent nur als “Farbtupfer” für seinen Film engagieren würde?

Schaffrath: Da habe ich kein Problem mit, ich bin mir auch bewusst, dass ich manchmal ein Quotenbringer sein kann oder dem Film durch meinen Auftritt ein bisschen Erotik verleihe. Der Name Gina Wild ist eben nicht unbekannt.

Im Abspann liest man jetzt allerdings Michaela Schaffrath.

Schaffrath: Ja meistens, soweit das technisch noch zu realisieren war. Das soll aber nicht heißen, dass ich mit dem Namen Gina Wild ein Problem habe. Ich bin das eine lange Zeit gewesen, man(n) kennt mich so und ich kann sehr gut damit leben, dass ich Gina Wild gewesen bin. Ich bin sehr gerne Gina Wild gewesen. Ich glaube auch, dass ich noch eine Zeit lang in den Köpfen der Leute als Gina Wild rumspuken werde – das soll auch so sein.

Kritiker könnten meinen, Gina Wild entdeckt nun eine neue Gold- und Geldgrube, indem sie von der Porno- zur seriösen Darstellerin Michaela Schaffrath wechselt. Was entgegnest Du dem?

Schaffrath: Wenn ich nur auf das Geld ausgewesen wäre, dann wäre ich besser bei dem Job geblieben, weil mit der Marke Gina Wild ließe sich noch eine Menge Geld machen. Die Firma Videorama schaltet 0190-Hotlines, verkauft Merchandising-Artikel unter dem Namen, es bestünde die Möglichkeit, mit der Marke Sex-Shops zu öffnen, ein eigenes Label etc. Hier ging es nicht um das Geld, sondern darum, dass ich jemand bin, der immer auf der Suche nach etwas Neuem ist und gerne neue Herausforderungen annimmt. Im Hardcore-Geschäft waren meine Ressourcen einfach erschöpft, da konnte ich im filmischen Bereich nichts neues mehr erfinden.

Noch mal zu den Drehbüchern – welche lehnst Du ab?

Schaffrath: Ich lehne ab, wenn es im Film nur um eine blonde vollbusige Frau geht, die zudem auch noch dieses Dummchen-Image bedienen soll, zumindest, wenn das auf so einer platten Ebene passiert. Ich mache meine Entscheidung sehr davon abhängig, wie man in einem Film präsentiert wird.

Fehlen Dir – bei diesem neuen Genre – die Männer?
(Ferdinand Kuster aus Düsseldorf)

Schaffrath: Es gibt schon noch eine Menge Männer um mich herum, und die paar, die ich durch die Porno-Filme hatte, die vermisse ich jetzt nicht unbedingt. Ich habe ein sehr glückliches Privatleben – damit dürfte die Frage beantwortet sein.

Findest Du die Porno-Branche menschenverachtend?
(Stefan aus Berlin)

Schaffrath: Also, man kann nicht die ganze Branche über einen Kamm scheren. Und ich finde sie nicht menschenverachtend, weil ich der Meinung bin, dass die Leute freiwillig in dieser Branche arbeiten. Ich habe es auch freiwillig und aus Leidenschaft gemacht und habe auch nie menschenverachtende Situationen erlebt. Außer die eine Geschichte mit dem Produzenten Hans Moser, wie ich es jetzt in meinem Buch beschreibe – aber so was kann halt immer wieder passieren. Probleme habe ich ja noch mit der Firma Silwa, die die Rechte am Namen Gina Wild besitzt, und ich diesen also nicht mehr benutzen darf. Aber sonst habe ich noch sehr viele Freunde aus der Branche, mit denen ich regen Kontakt habe.

Du erwähntest gerade Dein Buch, “Ich, Gina Wild – eine Enthüllung”. Was waren für Dich die wesentlichen Gründe, ein Buch zu schreiben?

Schaffrath: Es gab mehrere Gründe, zum einen ist der Verlag MyFavouriteBook.com auf mich zugekommen, weil sie meinen Werdegang sehr interessant fanden – von der Kinderkrankenschwester zum Pornostar und dann der Schritt in die Film- und Fernseh-Branche. Mir selber ist in den vergangenen Jahren oft deutlich geworden, dass mir teilweise immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden. Das Buch ist jetzt eine Antwort auf all diese und ich habe versucht, sie so gut wie möglich zu beantworten.

Welches war denn die meistgestellte Frage?

Schaffrath: Da gab es mehrere. “Macht das deinem Mann nichts aus, ist er nicht eifersüchtig, wie kommt er damit zurecht?” und “Hat es dir wirklich Spaß gemacht?”

Etwa 80 Prozent der Pornogucker sind Männer, hat Dich dieses Ungleichgewicht jemals gestört?

Schaffrath: Nein überhaupt nicht, darüber bin ich mir von Anfang an im Klaren gewesen, dass Porno eine Männerdomäne ist und es auch immer bleiben wird. Ich habe aber versucht, durch meine Filme auch ein bisschen mehr Frauen an Land zu ziehen und ich glaube, das ist mir sogar gelungen. Ich habe eigentlich mehr Resonanz von Frauen bekommen als ich es je erwartet hätte. Und mittlerweile kommen schon 40 Prozent meiner Fanpost von Frauen, das ist eine schöne Erfahrung für mich.

Gab es in der Pornozeit auch den ein oder anderen kritischen Brief von Frauen an Dich?

Schaffrath: Nein, es gab nie böse Briefe, es gab hin und wieder mal etwas Negatives in der Presse, aber ich habe gelernt, damit zu leben. Solange das nicht den Rahmen sprengt und man auch nicht irgendwelche Geschichten erzählt, damit man im Gespräch bleibt, finde ich das ok.

Mehr und mehr Schauspieler in Kino und TV verdanken ihre Karriere zu einem Großteil ihrem Aussehen. Siehst Du diese Entwicklung kritisch?

Schaffrath: Ich glaube, vor zwanzig Jahren hätte ich nicht so einfach ins TV einsteigen können, weil ich glaube, vor 20 Jahren, da haben die Erfolge der Leute auf Fähigkeiten beruht, die sie so erlernt haben, in Form einer Schauspielausbildung. Heutzutage ist es in gewisser Weise modern – soweit vorhanden – auf die eigene Popularität zurückzugreifen und dann mal zu schauen, ob sich da weitere Fähigkeiten rauskitzeln lassen. Ich muss da ganz ehrlich sein, dass mir diese Tendenz natürlich auch zugute kommt. Mir sagt man auch ein gewisses Naturtalent nach, zumindest haben das Regisseure, mit denen ich zusammengearbeitet habe – Wim Wenders, Marcus Rosenmüller – gesagt. Dieses Naturtalent will ich nutzen, ich habe ja nie eine Ausbildung in dieser Richtung genossen. Ich habe das letzte Jahr immer während des Arbeitens gelernt, registriert und versucht, das umzusetzen, was man von mir verlangt. Aber trotzdem, vor 20 Jahren hätte ich sicher null Chancen gehabt. Und die Tendenz mit dem Aussehen, dem Kult und der Popularität, die hilft mir sicher.

Wirst Du noch eine Schauspielausbildung in Angriff nehmen?

Schaffrath: Was ich auf jeden Fall machen will, sind Workshops, einfach um mich noch ein bisschen schleifen zu lassen. Es besteht zwar immer die Gefahr, dass ich meine Natürlichkeit und Unverbrauchtheit verliere, aber ein Schliff ist ok, da muss man nur einen guten Mittelweg finden. Ich strebe schon an, mich etwas formen zu lassen, weil ich irgendwann auch davor geschützt sein möchte, dass man behauptet, ich hätte ja gar nichts gelernt.

Sind Dir die Regisseure bisher aufgeschlossen gegenüber gewesen?
(Steffen aus Kaiserslautern)

Schaffrath: Ja sehr, alle waren supernett zu mir und hilfsbereit. Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es auch heraus – ich gehe ja nicht wie eine arrogante Zicke ans Set und mache einen auf Diva. Im Gegenteil, ich bin sehr, sehr aufnahmefähig und will auch sehr viel lernen. Da bin ich für jeden Ratschlag sehr dankbar.

Ein Zitat aus dem Buch habe ich mir notiert: “Ich muss mich gut verkaufen” – da ging es um die Vorbereitung eines Auftritts bei Harald Schmidt. Wie wichtig ist dieser Satz für Deine Karriere?

Schaffrath: Eigentlich beruht doch bei jedem die Standhaftigkeit der Karriere auf diesem Slogan, wenn ich das mal so sagen darf. ‘Verkaufen’ sehe ich in dem Sinne, dass man schon genau auswählt, was man macht, wo man hingeht. Es kommt auch darauf an, ob man dieses ‘Verkaufen’ jetzt als mühevolle Arbeit ansieht, oder ob es einem Spaß macht. Schließlich ist das ‘Verkaufen’ ein Muss, um überhaupt weiterzukommen. Mir persönlich macht es Spaß Interviews zu geben, in diverse Sendungen oder auf öffentliche Veranstaltungen zu gehen, man muss nur auch gut selektieren können. Aber letzten Endes bin ich ja auch nur ein ganz normaler Mensch, der gerne in Gesellschaft und unter Freunden ist. Ich habe mir am Anfang auch geschworen, ich bleibe so, wie ich bin. Und entweder mögen die Leute mich so, oder sie tun es nicht.

Was tust Du für Dein Äußeres?
(Margitta Wiegand aus Dresden)

Schaffrath: Eigentlich viel, das klingt jetzt wie ein Opfer, aber das ist es nicht, weil man lernt, damit zu leben. Ich treibe regelmäßig Sport, jeden Tag, wenn es geht – wenn man viel unterwegs ist, klappt das leider nicht immer – ernähre mich dementsprechend, schlafe viel und genieße das Leben, trinke kein Alkohol, rauche nicht, Fitness, Wellness, Kosmetik – alles, was Frauen eigentlich sehr, sehr gerne machen.

Kein Alkohol, auf den vielen Partys, die Du heimsuchst?

Schaffrath: Ja, ich bin immer die langweilige Wassertante, aber das ist mir egal. Ich trinke kein Alkohol, damit ich jetzt besonders viel Spaß habe, ich bin sowieso ein sehr lebenslustiger Mensch und lache sehr gerne. Und ich trinke kein Alkohol, weil ich ihn nicht ertrage, sondern ich möchte eigentlich immer alles um mich herum mit klarem Kopf mitbekommen, nicht dass es irgendwann ein böses Erwachen gibt. Außerdem macht mich Alkohol müde. Ich trinke mal ein Gläschen Sekt um den Kreislauf zu stimulieren, aber das war es dann auch schon.

Ist das Leben leichter mit einer guten Figur?
(Sydney aus Dresden)

Schaffrath: Ja, ich denke schon. Ich habe ja beide Seiten kennen gelernt. Ich war zwar nie übermäßig dick, aber habe schon mal 12 Kilo mehr gewogen als jetzt. Mit guter Figur bist du viel beweglicher, es stärkt auch unheimlich dein Selbstvertrauen, wenn du ein attraktiveres Äußeres hast, du kannst Klamotten tragen, die dir gefallen etc. Das ist dann so eine Kettenreaktion, eine gute Figur, gute Klamotten, die Reaktionen auf dich sind auch positiv – das stärkt das Selbstvertrauen und spornt dich an auch weiterhin Dinge wie Sport zu machen, die gut für deine Figur sind. Man ist fit, konditionell gut drauf – das hat schon so seine Vorteile, für den Job ja sowieso. Als Hardcore-Darstellerin war das ein Muss, für den neuen Job ist das nicht unbedingt ein Muss, aber ich habe mich eh schon an diese Lebensweise gewöhnt und sie macht mir sehr viel Spaß.

Im Buch geht es auch viel um Rampenlicht und die Erfüllung von Wünschen – was war Dein größter Wunsch, den Du Dir durch die Porno-Karriere erfüllen konntest?

Schaffrath: Mein Traum war es – und das war auch die Vorraussetzung dafür, dass ich mich dazu entschieden habe, Pornodarstellerin zu werden – ich wollte mal so bekannt werden wie Dolly Buster und Theresa Orlowski. Ich habe mir gesagt, wenn ich so etwas mache, dann mache ich es voll und ganz mit allen Konsequenzen, eben massiv in die Öffentlichkeit gehen und einen Namen, eine Marke aufbauen – das ist mir ziemlich schnell auch gelungen. Aber sind wir mal ganz ehrlich: welches kleine Mädchen träumt denn nicht davon, ein Star zu sein?

Der Wunsch der kleinen Mädchen wird durch die Medien geschaffen und von ihnen genährt.

Schaffrath: Aber es ist sehr, sehr harte Arbeit, das dürfen viele nicht missverstehen. Ich habe zum Beispiel ein Problem damit, dass man jetzt eine “Nachfolgerin” von Gina Wild sucht. Ich habe Angst, dass die Mädchen, die sich daraufhin bewerben, damit auch dem Werdegang von Gina Wild nachträumen – aber das ist nicht garantiert. Vielleicht ist das mit mir nur eine einmalige Sache, vielleicht funktioniert das ja auch gar nicht bei mir mit dem Einstieg in Kino und TV, ich bin ja gerade erst beim Anfang.

Wo siehst Du Gefahren des Starkults?

Schaffrath: Ich bin mir sehr bewusst, dass das auch morgen wieder vorbei sein kann und diese Angst schlummert in jedem, der in so einem Job arbeitet, sei es im Porno-Business oder im seriösen Geschäft, Musik, Sport, Fernsehen oder Film. Jeder hat doch Angst, von heute auf morgen für die Öffentlichkeit uninteressant zu werden.

Thema Werbung: viele Stars und Sternchen geben sich her für diverse Werbespots – planst Du demnächst auch so einen Auftritt?

Schaffrath: Es gibt Anfragen, geplant ist aber noch nichts.

Aus welcher Branche?

Schaffrath: Die Anfragen kommen zum größten Teil aus dem Food-Bereich.

So in die Richtung Spinat?

Schaffrath: Nein, ich glaube nicht, dass ich jemals für ein Produkt wie Verona werben würde, das ist ja bei ihr sehr familienorientiert. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es jemals schaffen würde, familienorientierte Werbung zu machen, halt aufgrund meiner Vergangenheit. Ich habe es ja generell nicht leicht, mich gesellschaftlich zu etablieren, daran arbeite ich ja gerade. Werbung wäre natürlich ein großer Schritt in die Richtung – ich lasse mich mal überraschen.

Und Werbe-Angebote, die noch aus der Porno-Branche kommen…

Schaffrath: …lehne ich kategorisch ab. Die Frage ist seit der Kollision mit Silwa vollkommen vom Tisch. Es gibt ja keine Gina Wild mehr.

Du kannst beispielsweise nichts dagegen ausrichten, wenn neben Deinem Haus ein “Gina Wild Store” geöffnet wird?

Schaffrath: Nein, die Rechte am Namen liegen vollends bei Silwa, allerdings dürfen die den Namen nicht in Verbindung mit meinem Gesicht verwenden. Ich glaube nicht, dass das funktionieren wird, denn wo Gina Wild draufsteht muss ja auch Gina Wild drinstecken.

Angenommen, die ganzen Probleme mit dem Namen hätte es nicht gegeben, würdest Du ihn heute noch verwenden?

Schaffrath: Ja, ich hätte schon als Gina Wild weitergemacht, das war ja auch immer mein Bestreben. Denn Gina Wild ist eine Marke, mit einer interessanten Geschichte dahinter. Ich muss jetzt den Leuten klar machen, dass sich die Person nicht geändert hat, sondern eben nur der Name.

Zum Thema Lektüre: liest Du viel, und was?

Schaffrath: Eigentlich lese ich relativ wenig, da ich nicht so viel Zeit habe. Natürlich lese ich die Tagespresse, auch Bild-Zeitung ist Pflichtlektüre für mich, gerne lese ich die Cinema, die Gala und die Bunte – man will ja informiert sein, was so klatsch- und tratsch-mäßig los ist.

Na, wir machen mal den üblichen Fragenkatalog.
Dein Lieblingsbuch?(Jan aus Berlin)

Schaffrath: Vom Winde verweht.

Dein Lieblingsfilm?

Schaffrath: Pretty Woman, ein superschöner, romantischer, schnulziger Film.

Deine Lieblings-CD?

Schaffrath: Sehr schwierig, da gibt es einige: Marillion, Eros Ramazotti, Genesis, Dire Straits Pink Floyd. Ja, mein momentaner Favorit ist die Live-CD von Pink Floyd.

Schlussfrage: Das Leben ist ein Comic, welche Comic-Figur bist Du?

Schaffrath: Von der Optik her würde ich sagen, bin ich Jessica Rabbit, die Freundin von Roger Rabbit.

Und vom Charakter her?

Schaffrath: Speedy Gonzales! Der kann ja auch nie ruhig auf seiner Arschbacke sitzen und ist stets auf der Suche nach neuen Abenteuern.

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