Pornostars im deutschen Fernsehen – was geht da ab. Hier ein witziger Beitrag zu diesem Thema. Sonst werden ja meistens nur ziemlich alte Filme im Free-TV geliefert und den guten Stoff bekommt man nur im Internet oder auf DVD.
* Sommernachtsfantasien haben, wissen die Zuschauer seit der gleichnamigen Erotikreihe im ZDF.
Doch dass im US-Erotik-Thriller „In The Cut“ mit Meg Ryan am Montag auch formatfüllend der Oralverkehr zwischen Frau und Mann zu sehen war, sollte den einen oder anderen der 2,8 Millionen Zuschauer verwundert haben.
Ein erigierter Penis in Großaufnahme – ist das nicht verbotene Pornografie im TV?
BILD am SONNTAG fragte Martin K. W. Schweer (43). Der Psychologie-Professor ist Gutachter der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien:
„Bei der Abgrenzung zwischen Erotik und Pornografie gilt, dass ein erigierter Penis nicht gezeigt werden darf. Aber es gibt auch die Kunstfreiheit, ein hohes Gut, das im Grundgesetz verankert ist.“
Auf die berief sich auch die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), die den Film ab 16 Jahren freigab.
Porno oder Kunst – der Übergang ist fließend. Schweer:
„Ein Porno beschränkt sich auf die Darstellung aneinander gereihter sexueller Handlungen ohne zwischenmenschlichen Zusammenhang. Wenn bei einem Film wie ,In The Cut‘ die besagte Szene in den Kontext des Drehbuchs passt, ist es keine Pornografie – trotz Penis.“
* Quelle: Bild
Also vorbei die Zeiten wo Emmanuell angesagt war, jetzt geht es um Pornopower von Vivian Schmitt, Gina Wild, Jana Bach und co.









